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Dürnstein
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Dürnstein in der Wachau 2013


Ein kleiner übriggebliebener, aber sehr gut harmonierender Haufen verbrachte ein recht erlebnisreiches Wochenende in der Wachau.

Am Samstag, den 06. Juli war Treffpunkt bei der Herkner Andrea. Eine leicht übernächtige Hausherrin in Form einer geräderten Andrea hieß uns herzlich willkommen.

Uns, das sind die Gabi, die Petra, der André, Flo und Stephie mit Sophie und nicht zuletzt meinereiner. Meinereiner war es auch, der in weiser Voraussicht der gefürchteten Dehydration entgegenzuwirken, eine gut gekühlte Flasche hochwertigen Sekt (Qualität M&M) in geschmackvollen Plastikbechern kredenzte. Während dieser ersten Geschmacksprobe dann die Hiobsbotschaft - da Wasti ko ned, den hod's mit'n Radl g'schmiss'n - der is im Krank'nhaus -- Scheisse !!! (logo, dass dann d'Astrid a ausfoid).

Die Astrid hat kurz zuvor in einem Telefonat der Andrea ein paar Einzelheiten - vor allem im Zusammenhang mit der Weinprobe - übermittelt, wobei die Verständigte wiederum aber aufgrund ihrer "Gerädertheit" und zusätzlich unter Schockzustand stehend, infolge des Ausfallgrundes, nur mühevoll zwei Stichworte als Gedächtnisstütze zu Papier bringen vermochte. Auch André war zwischenzeitlich der Name der zweiten gebuchten Unterkunft entfleucht, besser gesagt, der Pensionsname wäre auf dem Prospekt gestanden, welches sich aber in meiner Obhut an meinem Arbeitsplatz befand. Nichtsdestotrotz - Theaterspieler sind das Improvisieren ja gewohnt - machten wir uns in neuer Formation auf den Weg. Petra stellte spontan ihr Auto und sich selbst als Co-Pilotin zur Verfügung, André wurde als Fahrer verpflichtet und Gabi durfte sich auf dem Rücksitz räkeln. Im zweiten Gefährt chauffierte Lucki die wertvolle Fracht bestehend aus Andrea, Stephie, Sophie (im Kindersitz!) und Flo.

Die erste Etappe führte nach Braunau, dort packte Petra den Tiger in den Tank und die Windschutzscheibe erhielt das berühmte Pickerl. Zügig ging's dann weiter - so ca. den halben Weg - kurze Pause (wg. der Dehydrierung) - und weiter bis zum Endziel.

In Dürnstein angekommen beratschlagten wir, welches bestellte Quartier am besten abgesagt werden könnte. Wir entschlossen uns ein paar hundert Meter zurückzufahren und im Gartenhotel Pfeffel unser Glück zu versuchen. André und Andrea begaben sich in die Höhle des Löwen und waren "erfolgreich" - wenn alles klappt, dann kommen wir ohne Stornogebühr davon. Zurück in Dürnstein begaben wir uns zur Pension "Altes Rathaus" von Beate Fürtler. Hier waren zwei Zimmer für uns reserviert, ein drittes Zimmer in der namentlich noch weiterhin unbekannten Pension.

Frau Fürtler hatte aber überraschend noch ein drittes Zimmer frei und so war es wiederum André, der nach längerem Suchen im Telefonbuch und einigen Irrwegen am Telefon die Identität der namenlosen Pension ausfindig machen konnte und dank seines Charmes das bestellte Zimmer problemlos stornieren konnte. Nun waren wir also alle im selben Haus und alle waren glücklich.



Fortstetzung nach den Fotos!





















































































































Fortsetzung...


Alle glücklichen Theaterausflugsteilnehmer gingen dann zum Mittagessen in den "Dürnsteinhof" (urige Wirtschaft mit schönem Biergarten). Die beiden fleissigen Chaffeure brachten noch schnell die Vierräder aus der Altstadt raus und dann ging's ans bestellen. Das Tagesangebot "Zwiebelrostbraten" haben fast alle gewählt ( einige mit zusätzlicher Vitamine, andere ohne ) - nur Petra brachte die Bedienung mit einem Sonderwunsch ( so a Solod mit tote, panierte Hendl ) aus dem Konzert. Während der Essensaufnahme stellten wir dann fest, dass die Zeit schon recht fortgeschritten war, und der 14-Uhr Termin für die vorgesehene Weinverkostung nicht zu halten war. Erschwerend kam auch noch unsere Einsicht dazu, dass so gut wie niemand eigentlich im Anschluss an die Weinprobe einen selbigen auch kaufen wollte. Wir erachteten es als "Zumutung", wenn sich die "Fink's" (des san diese Heurigen-Besitzer) für uns Zeit nehmen, uns verköstigen und wir dann mit leeren Händen wieder abziehen. Also wieder der Griff zum Telefon, diesmal war es meinereiner, der sich brav entschuldigte. Für die Weinexperten war es überhaupt kein Problem, diese bedankten sich für den Anruf und wir sollen dem Wasti gute Besserung wünschen, sie freuen sich auf ein Wiedersehen. Wir marschierten dann nach dem Mittagsmahl bei strahlendem Sonnenschein und (fast strömenden) Regen aus der Altstadt raus und trennten uns in zwei Gruppen: Die eine Gruppe stieg zu Ruine Dürnstein auf - war allerdings nur der André, eine zweite Gruppe startete in Richtung der Anlegestelle für die Kreuzritter - Schiffe (äh Kreuzfahrt-Schiffe). Fast alle Weicheier bedienten sich des Vorwärtskommens dem befestigten Uferwanderweg und wieder war es Petra die aus der Reihe tanzte und barfüssig den weichen, sauberen Donausand der überfluteten Donau genoss. Nach unzähligen Gehminuten erreichten wir die Uferpromenade unterhalb der Altstadt - auch André. Nachdem die letzte Essensaufnahme nun doch schon fast eine Stunde zurücklag, war es an der Zeit einen Biergarten auszusuchen und die Wachauer Spezialität "Marillenknödel" zu probieren. Wir entschieden uns für das vornehme Hotel "Prinz Löwenherz", nahmen im vornehmen Biergarten auf vornehmen Plätzen Platz, warteten bis die vornehmen Kellner mit den vornehmen Speisekarten anrückten um dann doch wieder aufzustehen, weil man von diesem vornehmen Biergarten aus nicht zur Donau hinunterschauen konnte. Wir flanierten ein paar Meter weiter ins nicht weniger vornehme (Hotel Blondel - oder so ähnlich) - ansonsten siehe vorher. Leider gab es aber keine Marillenknödel (erst ab 18.°° Uhr), so genossen einige "Marillenstrudel mit Schlag", andere "Marilleneis", einige tranken Negerschwitze, andere Helles oder Weißbier. Auf dem Rückweg zur Pension fanden wir in einem Gewölbe einen Gourmet-Stand mit verfeinerten Marillen. So probierten wir von der beschwingten, über die beschipste, bis hin zur besoffenen Marille diese einmalige Spezialität. Nun gings aber endgültig zu unserer Herberge, denn die Damenwelt hatte unbedingt eine Auszeit nötig. Die g'standenen Männer indes verließen abermals das Gemäuer, entflohen der Altstadt in Richtung Parkplatz (André hatte mittags für Petra's Luxusschlitten keinen Parkplatz gefunden) und stellten das Mobil ordnungsgemäß auf den vorgesehenen, gebührenpflichtigen Parkplatz ab. Wieder galt es der Dehydratation entgegenzuwirken und glücklicherweise fand sich in meinem Kofferraum eine elektrische Kühlbox, sodass dem Genuss eines kühlen, isotonischen Getränkes nichts im Wege stand.

Des hereinbrechenden Abends dann besuchten wir ein paar Meter neben dem "Dürnsteinhof" das "Alte Presshaus" (urige Wirtschaft mit alter Baumpresse). Wir bekamen vorzügliche Getränke kredenzt, speisten gemeinsam an Brotzeitplatten mit (Blunzn)wurst, Käse und weiteren Köstlichkeiten sowie Gebäck (so heissen dort die Semmeln, wenn diese 90 Cent kosten). Leider hatten wir bis zur Sperrstunde um 22.°° Uhr unseren Hals noch nicht voll, aber da der Wirt tatsächlich zusperren wollte, empfahl er uns einen nächtlichen Besuch am Donaustrand, weil just zu dem Zeitpunkt die weltbekannte Lichterschwämme "vorbeigeschwemmt" wurde. Dabei werden so eine Art "Teelichter" zu abertausenden auf schwimmbaren Untergrund über die gesamte Donaubreite verteilt - ein sehenswertes Spektakel!. Leider ging der kleinen Kiosk am Dürnstein-Donau-Strand dann auch der Schnaps aus - zu letzt mussten sich 4 durstige Mäuler die allerletzten zwei Schnapserl teilen !!

So ließen wir leicht schwankend Tag eins des Theaterausflugs ausklingen und begaben uns in die Heia - fast alle, André musste unbedingt noch lesen.

Sonntag Morgen 7.°° Uhr, die Sophie ist längst wach, der André längst beim Lesen, der Lucki hilft schon längst beim Frühstücksbuffet, aber Zimmer Nr. 3 - totenstill! Um das Frühstück nicht ganz ausfallen zu lassen, hat jemand gaaaanz vorsichtig am Türrahmen dieses Etablissements auf den wunderschönen angehenden Tag aufmerksam gemacht. Leider wurde diese freundliche Geste nicht ganz dem guten Sinne entsprechend aufgenommen und anstelle von Dankbarkeit erntete der hilfsbereite Zeitgenosse Schimpfe und Verachtung. Na ja, Undank ist oftmals der Lohn. Trotz all dieser kurzfristigen Widrigkeiten gestaltete sich die erste morgendliche Essensaufnahme dann doch noch recht harmonisch. Auf Zimmer Nummer 8 gab's dann noch eine kleine Ungereimtheit, denn die Vermieterin fragte André ob der zweite Zimmergast sein Bett schon abgezogen hätte, dabei ist mir in der letztnächtlichen Verfassung gar nicht aufgefallen, dass weder Bettdecke noch Kopfkissen bezogen waren - was solls. Schnell wurden die Zimmer freigemacht, die Zeche (äh, die Zimmer) bezahlt, ich hetzte zum Parkplatz, holte das Gefährt, wir beluden es mit unseren Utensilien und starteten dann füsslings in Richtung Donaulände, um mit der Donaudampfschiffahrtsgesellschaft eine Wasserfahrt nach Spitz zu unternehmen. Dort angekommen (leider war das Freideck stets belegt) spazierten wir in den Ortskern, um in einem Gasthaus nahe der Kirche das Mittagsmahl einzunehmen. Außer Flo und Stephi (die haben was richtiges gegessen), entschieden sich alle für Suppe (leichter verdaulich), bzw. für rohes Fleisch (glaub ich wenigstens dass es das war, gell André). Nachspeisetechnisch gab's dann für die Schleckermäuler den lang ersehnten Marillenknödel. Abfahrt von Spitz in Richtung Dürnstein. Flussabwärts, das ging aber schnell - bis das Sprachband in allen 125 Sprachen (vor allem japanisch und auswärts) seine Erklärungen abgegeben hatte, waren wir auch schon da. Nochmals schlenderten wir durch den Ortskern, kauften genau wie die Japaner weltbewegende Souverniers und machten uns auf dem Heimweg. Nach wenigen Kilometern noch mal ein kurzer Zwischenstopp - es mussten noch unbedingt Marillen und Kirschen gekauft werden. Dann rauf auf die Autobahn (diesmal fuhr Petra selbst ihren fahrbaren Schminkkoffer) und flotti, flotti Richutng "D". Am selbigen Rastplatz wie bei der Hinfahrt nochmals Pinkel-, Trink- und Eispause und dann zum Endspurt. Kurz vor Braunau dann noch ein ungewollter Zwischenstopp - Sophie hat ihr leckeres Eis rückwärts wieder hergegeben, sich selbst befleckt, Stephie befleckt und den Rücksitz befleckt. Petra ist mit ihrer Mannschaft dann schon mal weitergefahrten und…na ja das wars dann…

PS: Der ganz, ganz harte Kern ließ Tag 2 dann noch beim Boni ausklingen.

Text: Ludwig Mühlthaler


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 Letzte Aktualisierung 12.04.2019

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